| Interview des Tages |
mit Christos Kantaridis - Geschäftsführer der CC-Competence Center für britische Policen und Investments GmbH & Co KG
(epn) Herr Kantaridis, zu Beginn eine Frage, die sicher viele unserer Leser interessiert: Was ist Ihr Competence Center für britische Policen & Investments? (Christos Kantaridis) Das CC versteht sich als ein Berater- und Marketing-Netzwerk mit dem Schwerpunkt Britische Policen und alternative Investments. Im Gegensatz zu herkömmlichen Pools oder sfonstigen Makler-Dienstleistern, die ihren Fokus auf den Vermittler richten, konzentrieren wir uns aber auf den Endkunden. f Soll das bedeuten, dass Sie im Endkundengeschäft tätig sind? Nein, natürlich nicht, denn sonst würden wir uns ja nicht als Berater-Netzwerk bezeichnen. Im Fokus unserer Strategien stehen zwar die Endkunden, aber diese verweisen wir immer an unsere eigentlichen Kunden – unsere Vertriebspartner. Zur Zeit sind das bundesweit etwa 165 freie Vermittler / Berater, Tendenz steigend, die uns ihr vollstes Vertrauen schenken und beinahe ihr gesamtes britisches Geschäft mit uns oder über uns abwickeln. Herr Kantaridis, Sie sprechen vom ersten Google Werbepool Deutschlands, was steckt dahinter? Nun ja, ein perfekt durchdachtes Marketing-Instrument, das, wie Sie schon sagen, eben einzigartig in Deutschland ist. Der Grundgedanke unseres Konzepts besteht nämlich darin, nicht einfach nur Leads zu liefern, sondern unseren Partnern ein Instrument zu geben, mit dem sie sich selbst mit Qualitätsanfragen versorgen können. Vorbild sind hier große Unternehmen, die ihre Werbung selbst in die Hand nehmen und unter dem eigenen Namen betreiben, die sich aber gleichzeitig von erfahrenen Agenturen beraten und begleiten lassen. Nur so behält man größtmögliche Freiheit und die volle Kostenkontrolle über sein Werbebudget. Das klingt ziemlich gut, aber kann sich denn jeder Vermittler aus Kostensicht eine erfahrene Agentur leisten? Nein, normalerweise nicht. Aber das braucht er ja auch nicht, genau dafür gibt es uns und den Google Werbepool. Da aber auch wir nur Profis im Finanzwesen und nicht unbedingt im Internetmarketing sind, haben wir den Google Werbepool in Kooperation mit einer darauf spezialisierten Internetagentur gegründet, der 3qMEDIA. Unser Partner betreibt das Business des Internetmarketings bereits seit Jahren erfolgreich und betreut große Unternehmen in einer weitaus stärker umkämpften Branche als unserer, nämlich in der Reise- und Touristikbranche. Auf welche Weise kann nun Ihr Vertriebspartner seine Werbung selbst in die Hand nehmen? Wie bereits erwähnt, basiert unser neues Konzepft auf einer völlig neuen Philosophie: Dem Vermittler zu zeigen, wie er seine Werbung selbst schalten kann und ihn dabei laufend zu coachen. Zunächst erstellen wir unserem Partner persönliche produktbezogene so genannte Landingpages, unter den Leads-Lieferanten auch als Microsite bekannt, und zwar kostenlos. Diese speziell programmierten Seiten setzen Leads-Lieferanten selbst ein und können über diese ihre Kunden beliefern. Unser Partner beliefert sich ab sofort selbst, seine Landingpage trägt sogar sein persönliches Impressum. Die Inhalte haben wir natürlich im Vorfeld juristisch geprüft und auch mit den britischen Gesellschaften abgesprochen, somit trägt unser Partner keine Haftung. Nachdem die Landingpage steht, zahlt unser Partner nun sein vorgesehenes Werbebudget auf ein Treuhandkonto, über dieses fließen dann die Werbegelder abzüglich des Agenturhonorars zu Google. Das hört sich sehr interessant und vor allem sicher an, die Rede ist also von Werbung, die Sie in Google Adwords platzieren, richtig? Ja, absolut! Google Adwords ist doch für jedermann frei zugänglich, welche Rolle übernehmen dann das CC, bzw. die 3qMEDIA als Agentur? Wir vom CC haben nur die exklusiven Vermarktungsrechte für Deutschland gesichert, alles andere regelt die Agentur. Aber zu Adwords: Jeder, der über Google Adwords wirbt, weiß die Komplexität dieser Suchmaschine zu schätzen. Die Herausforderung bei Google Adwords ist jedoch nicht, einfach ein Konto einzurichten, einen Klickpreis festzulegen und online zu gehen, sondern das Google Konto richtig einzustellen und besonders während der Werbe-, bzw. Anzeigenphasen professionell zu managen. Um das ein wenig zu konkretisieren: Viele sehen in der Definition der richtigen Keywords ein großes Problem. Dieser Punkt ist allerdings eigentlich noch am schnellsten zu managen: Google bietet nämlich jedem Adwords-Kunden den Dienst der Keyword-Optimierung an, d.h. Google spricht Empfehlungen aus, beispielsweise, welche Suchwörter oft eingegeben werden und welche Kombinationen den größten Erfolg liefern. Das Problem dabei ist aber, dass Google jedem Adwords-Nutzer exakt die gleichen Empfehlungen gibt. Demnach verwenden alle Adwords-Nutzer, die z.B. „Rürup Rente“ bewerben möchten, nahezu die gleichen Suchwörter. Dass das nicht unbedingt das gewünschte Resultat bringt, liegt dabei auf der Hand: Weil jeder seine Anzeige weit oben wissen möchte, findet ein ständiges Überbieten des Klickpreises statt – und das bei nahezu identischen Keywords. Eine Spirale entsteht. Haben Sie eine bessere Idee? Klar, das ist ja unser Geheimnis. Dass wir nicht den gleichen Weg gehen, um effizienter zu sein, brauche ich an dieser Stelle wohl nicht noch einmal zu erwähnen. Nur soviel: Keiner kennt Google Adwords so gut wie Google selbst. Was uns betrifft: Unsere Partneragentur wird von einem persönlichen Google Adwords-Feinoptimierer begleitet und unterstützt – ein 100%iger Gewinn für unsere Vertriebspartner, deren Werbekampagnen so durch Spezialisten eingestellt und verwaltet werden. Ein weiteres Argument, das für unseren Werbepool spricht, ist der Klickpreis. Während ein Vermittler z.B. für das Keyword „XY“ einzeln 1,50 € zahlen muss – und das pro Klick, versteht sich – zahlt er über unseren Pool erheblich weniger. Hier kann unser Gemeinschafts-Prinzip so richtig punkten. Das ist mehr als nur überzeugend, was können Sie über die Qualität der Google Anfragen sagen? Gibt es Unterschiede zu Leads? Wir vom CC haben langjährige Erfahrungen mit Leads, zeitweise waren wir selbst an einem Leads-Lieferanten beteiligt und kennen das Geschäft in allen Einzelheiten. Eigentlich gibt es keine größeren Unterschiede hinsichtlich der Qualität von Leads, es herrscht vielmehr ein Preiskampf unter den Lieferanten, da der Werbeplatz auf den Top-Portalen sehr eng ist. Leads basieren auf einem Überraschungseffekt, nämlich dem, den Besucher eines Portals auf die Microsite zu führen. Eigentlich wollte der Besucher die Werbung des Leads-Lieferanten gar nicht sehen, bzw. hat danach nicht gezielt gesucht. Stattdessen wollte er sich über das Tagesgeschehen informieren oder Nachrichten lesen und hat die Anfrage ganz nebenbei gestellt. Trotz dieser Wagheit führen Leads zu vielen neuen Kunden, aber leider auch zu vielen enttäuschten Maklern. Ganz andere Erfahrungen konnte ich aber mit den Anfragen sammeln, die von Google stammen. Diese Anfragen werden nicht nebenbei getätigt, weil man in einer Suchmaschine keine Nachrichten liest, sondern gezielt sucht und recherchiert. Google Anfragen sind keine Massenware und haben höchste Qualität. Im Gegensatz zu Leads ergreift der Suchmaschinen-Nutzer die Initiative selbst, dementsprechend ist auch sein Interesse um einiges höher. Geradezu systembedingt! Wollen denn auch alle Vermittler bundesweite Anfragen erhalten? Nein, das muss ja auch nicht sein. Google erfüllt alle Wünsche. Die Lieferung kann sowohl bundesweit als auch regional, d.h. PLZ-bezogen erfolgen, sogar die Uhrzeit, zu der die Werbung erscheinen soll, kann Google darstellen. Alles Einstellungssache, da muss man sich aber natürlich auskennen! Ziemlich gute Argumente, Herr Kantaridis, welche britischen Produkte werden in der Werbung angesprochen? Als unabhängiges Beraternetzwerk möchten wir unserem Vertriebspartner die freie Wahl lassen. So kann er z.B. im Bezug auf „Rürup“ frei zwischen Canada Life, Friends Provident, Standard Life und Clerical Medical wählen, also zwischen allen Briten, die Basis-Renten vorsehen. Bei den Einmal-Anlagen hat er ebenfalls freie Auswahl zwischen Legal & General, Hansard-Dominion, Royal London, Nova Teps, MGM und Prudential. Sofern unser Vertriebspartner ein entsprechend großes Budget einplanen möchte, können wir ihm theoretisch sogar alle genannten Landingpages gleichzeitig und kostenlos zur Verfügung stellen. Herr Kantaridis, abschließend noch die Frage, unter welchen Bedingungen ein Vermittler in Ihren Google Werbepool eintreten kann? Unsere Tür steht für jedermann offen, wenn der Vermittler bereit sein sollte, sein britisches Geschäft mit uns abzuwickeln.
(epn) Vielen Dank für das interessante Gespräch, Herr Kantaridis. |